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Zwei spannende Wochen im Berufsleben

Gymnasialzweig der Otto-Hahn-Schule erstmals in der TalenteWerkstatt

Hanau. „Wir die Schüler der Otto-Hahn-Schule hatten das Glück zwei Wochen in das Berufsleben der Erwachsenen einzutauchen. Es begann direkt Montag morgens, wo wir bei der GfW (Gesellschaft für Wirtschaftskunde) in einem Seminarraum zusammen begrüßt wurden. Danach sind alle Schüler in drei Gruppen eingeteilt worden“, mit diesen Worten begannen Marlon, Sophie und Niklas ihren Dokumentationsbericht über die TalenteWerkstatt bei der GfW in Hanau.

Im letzten Schuljahr konnten wir eine Potentialanalyse im Rahmen des Berufsorientierungsprogrammes (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für unsere Schüler im Jahrgang 7 realisieren. „Damit haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um auch an den Werksstatttagen des BOP teilnehmen zu können, welche in Hanau durch die TalenteWerkstatt der GfW durchgeführt werden“, erläutert Marion Schröer-Koch, Hauptschulleiterin und Koordinatorin der Berufsorientierung an der Otto-Hahn-Schule.

Insgesamt 29 Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen eingeteilt durchliefen die Berufsfelder Metall, Elektro, Holz, Ernährung, Farbe/Raum, Gesundheit, Friseur, IT, Druck- und Medien, Kosmetik und Körperpflege, Hotel- und Gaststätten sowie Wirtschaft und Verwaltung. Dabei wurden sie von erfahrenen Ausbildern und Anleitern in die Anforderungen der verschiedenen Branchen eingeführt und bei der Arbeit an einem Projekt beobachtet, um die Stärken und Kompetenzen im jeweiligen Berufsfeld feststellen und dokumentieren zu können. Dies ergibt ein umfangreiches und ausführliches Kompetenzprofil, welches als Grundlage für den weiteren Berufs-und Studienwahlprozess dient.

„Wir wollen mit dieser TalenteWerkstatt dazu beitragen, dass der Übergang von Schule in Ausbildung und/oder Studium, also der Berufswahlprozess optimiert wird, somit Ausbildungs- und Studienabbrüche, die immer noch zu viele sind, reduziert und dadurch persönlicher und volkswirtschaftlicher Schaden vermindert werden kann“, erläutert Daniela Grund, Projektleiterin der TalenteWerkstatt die Ziele dieser aufwendigen Maßnahme. „Damit für die Schüler ein wirklichkeitsnahes und sicheres Arbeiten und Erproben möglich ist, sollen die Berufsfelder in anforderungsgerecht ausgestatteten Fachräumen und Werkstätten durchgeführt werden“, führt Grund weiter aus und bedankte sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei den regionalen Förderern, wie der Pro Region Stiftung, der Peter Fuld Stiftung, der IHK und seit Kurzem dem Fußball/Restaurant Park Hanau.

Schüler und Lehrkräfte sind hochzufrieden mit diesem praktischen Ausprobieren der verschiedenen Berufsfelder. Es werden von ihnen andere Kompetenzen gefordert, als in der Schule. Manche Schüler können hier mit ihren praktischen bzw. kreativen Kompetenzen auftrumpfen. Andere Schüler genießen es, neue und unbekannte Aufgaben aus der Arbeitswelt zu lösen. So stand in den persönlichen Rückmeldungen zur TW: „Wir fanden die Zeit in der TW sehr schön und interessant. Es war sehr lehrreich. Wir konnten sehr viele Berufe kennenlernen und haben einen Eindruck von den Berufen bekommen, die TalenteWerkstatt unterscheidet sich in vielen Punkten von der Schule, z.B. gibt es nur eine schriftliche Bewertung und keine Noten. Außerdem gibt es keine Hausaufgaben und sie bietet jeden Tag neue Überraschungen. Bei diesem Projekt bekommt man mit Spaß und Teamarbeit einen großen Einblick in Ausbildungs- und Studienbereiche aller Art.Beim feierlichen Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Schüler ihren Eltern in Form von Power-Point-Präsentationen die durchgeführten Praxisfelder. Anschließend überreichte die Projektleiterin Frau Daniela Grund den Teilnehmern ein Zertifikat/Kompetenzprofil, das die individuellen Stärken und Talente der Schüler ausführlich spiegelt. Mit einem präziseren Selbstbild und neuen Zielen für die eigene Zukunft beendeten die Schüler die prägende Veranstaltung der Talentewerkstatt.

„Insgesamt eine erfolgreiche Premiere der Otto-Hahn-Schule, die hoffnungsfroh in die nahe Zukunft blicken lässt, denn dann sind auch weitere Gymnasiasten zur Potentialanalyse und zur TalenteWerkstatt angemeldet“, war GfW Geschäftsführer Reinhold Maisch sehr erfreut. „Damit sind auch Erfordernisse nach dem neuen Erlass zur Berufs- und Studienorientierung gegeben, die es der OHS ermöglichen würden, in den Prozess zur Erlangung des hessischen Gütesiegels für hervorragende Berufs- und Studienorientierung einzutreten“, ergänzte Maisch, der auch als Geschäftsführer der Arbeitskreise Schule Wirtschaft Osthessen an der operativen Umsetzung des Gütesiegels beteiligt ist.

 

 

 

 

Bildunterschrift 1: Zum Abschluss ein gemeinsames Bild mit der Projektleiterin Daniela Grund, links vorne, Marion Schröer-Koch, Mitte rechts, und GfW-GF Reinhold Maisch, hinten rechts.

Unsere Hotline für Schulen und Lehrer: 

d.grund@gfw-hu-of.de